Mittwoch, 27. Dezember 2006

Happy Birthday - Patrick


Es ist soweit... ein viertel Jahrhundert lang gibt es ihn auf dieser Erde. Seit 3 Jahren lebt er in San Jose und wir sind alle stolz auf ihn.

Am 27.12.1981 wurde Patrick Sharp in Thunder Bay geboren. In Saison 4 an 12. Stelle von den Philadelphia Flyers gedraftet, wechselte er über die Ottawa Senators zur 6. Saison nach San Jose. In seiner ersten Saison an der Westküste konnte er sich sehr gut ins Farmteam integrieren und gute Fortschritte in der Entwicklung machen. Schon hier konnte er in 7 Profispielen zeigen, welches Talent in ihm stecken könnte. In der darauffolgenden Saison festigte er seine Fertigkeiten im Trainingscamp und durfte danach als feste Größe im Profiteam auf Punktejagd gehen. Dies konnte er eindrucksvoll unter Beweis stellen, am Ende der Saison wies sein Punktekonto 76 Scorerpunkte auf. 36 Tore und 40 Assists machten ihn zum Topscorer im Team und das in seiner Rookiesaison. Im Kampf um die Caldertrophy mußte er sich nur Devan Dubnyk geschlagen geben. Beeindruckend, wie ein Großteil der GMs neidlos zugaben.

Sehr viele Experten erwarteten nun für die neue, achte Saison einen Leistungseinbruch, zu stark erschien ihnen der Druck, welcher nun auf Sharp lasteten. Aber wiederum lehrt uns Sharp eines besseren. Nach nunmehr 46 absolvierten Spielen kann Sharp auf 28 Tore und 22 Assists blicken. 50 Punkte nach etwas mehr als die Hälfte der Saison , dies läßt auf eine neue Karrierebestleistung hoffen.
Bislang kann Sharp auf 136 Spiele in der GHL blicken. In diesen Spielen brachte er es auf 67 Tore und 64 Assists. 17 Tore erzielte er im Powerplay, ein Tor in Unterzahl. Mit insgesamt 13 Toren konnte er die Partie für sein Team entscheiden. Im Schnitt trifft jeder 5 Schuß, seine Statistik weisst hier eine sehr gute Rate von 18,51% auf.
Die Frauenherzen fliegen dem smarten Boy in Massen um die Ohren, jede Woche muß er eine Stunde mehr Zeit für Autogramme opfern, welches er aber noch immer sehr gern tut.

Für all dies wollen wir ihm Danke sagen und ihm von Herzen zum 25. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen ihm allseits Gesundheit und Durchsetzungsvermögen, viel Glück, viel Kraft und viel Freude am Leben und natürlich am Eishockey. Als besonderes Dankeschön erhält er von GM Beck seine Wunschrückennummer... die Nummer 25 wird ab sofort die Nummer für den Erfolg sein. Desweiteren bekam Sharp sein Traumfahrzeug... einen Hummer.

Wir hoffen, daß Sharp weiterhin mit soviel Spielfreude für die Sharks auflaufen wird. Schon dafür hier von uns ein D A N K E P A T R I C K

Donnerstag, 21. Dezember 2006


Der letzte Spieltag des Jahres 2006 ist online.

Viel ist passiert in den letzten beiden Monaten. Durch ein W4-Streak hat Detroit die Spitze erobert, gesichert und feiert damit ins neue Jahr. Die Islanders hingegen haben sich den Kampf, weg vom Tabellenkeller fest vorgenommen.

Während die Rangers versuchen werden, ihren Slump im alten Jahr zu lassen, werden die Canucks hoffen, den Streak von 7 Siegen in Folge mitzunehmen. Damit wurden die Canucks auch Team der Woche#8. Ein besseres PK hätte diesen Erfolg noch verfeinert und deutlicher ausfallen lassen, aber man ist zufrieden.

Spieler der Woche#8:
G - B. Johnson (WAS)
D - C. Pronger (VAN) - PotW
F - A. Tanguay (SJ)

Spieler des Monats#2:
G - nicht qualifiziert
D - C. Pronger (VAN)
F - A. Tanguay (SJ)


Die GHL ist um einige Raufbolde ärmer. Das Disziplin- und Psychocamp ist beendet und die Spieler sind heute zu ihren Teams gestoßen. Es ist abzuwarten, wie sich diese Spieler nun in die Teams integrieren. Nur wenige Teams haben aber die Möglichkeit genutzt sich im Thema Disziplin zu verbessern.

Die GHL schließt nun bis Anfang des die Pforten. Wann genau sie wieder öffnen, kann ich Euch erst sagen, wenn ich meinen Dienstplan kenne. Fange ich mit Nachtschichten an, werde ich später beginnen. Ich werde Euch per Mail informieren. Trades sind aber weiterhin möglich, werden aber erst zum Restday im neuen Jahr eingebaut.

Nun wünsche ich allen ein besonders schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Euer Peter

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Day 61 &62


Spieltag ist online. Heute mit einigen Trades.

Mann des Tages heute mit 35 Saves Martin Brodeur. Nashville kämpfte aufopferungsvoll und scheiterte immer wieder am grandiosen Martin. Tanguay mit Hattrick gegen Phoenix. Maund wieder mit starker Leistung und Hattrick. Pittsburgh, Calgary, Vancouver und LA ebenfalls mit sehr starken Spielen.

Die letzten Lines für dieses Jahr bitte wieder bis 20 Uhr.

Das Tief in Ottawa

In Ottawa ist man derzeit überhaupt nicht zufrieden mit der bisherigen Season. Die Stürmer treffen nichts, die Defensive steht schlecht, einziger Lichtblick ist Jeff Maund derzeit. "Nur Dank ihm stehen wir derzeit wo wir stehen, ohne ihn würden uns noch mehr Punkte fehlen!" meinte ein sehr trauriger GM nach den letzten Spielen.

Nach der Pressekonferenz stellte er einigen Spielern die Rute ins Fenster. Wir werden uns in absehbarer Zeit von einigen Spielern trennen, um nur einige zu nennen:

Mikhail Yakoubov, wir hatten an ihn große Erwartungen, aber er konnte sie in den bisherigen Spielen leider nie erfüllen, er kann sich schon mal gefasst machen, bald ein neues Jersey überzustreifen.

Lee Falardeau, super 3rd Linier, leider spielt er auch unter seine Erwartungen.

Jere Lehtinen, wird wohl definitiv seine letzte Season in Ottawa sein, sicher eine gute Ergänzung für viele Mannschaften, ist billig zu haben.

Jason Wiemer, IT und DF starker Spieler, leider bringt er zu wenig nach vorne

Mike Commodore, oft verletzt, aber wenn er spielt punktet er brav,

Ondrej Nemec, sicher großes Potenzial, kann uns derzeit aus dem Tief nicht holen, deshalb kann er sich auch ein neues Team suchen.

Luc Bourdon, ein Junger Defender, hatte seine Chance, konnte diese aber nicht umsetzen.

Maxim Kuznetsov , PA Starker Spieler, aber leider bringt er die Ruhe derzeit nicht in die Abwehr.

Gilbert Brule, Junger Flügelflitzer, aber leider reicht es derzeit nur für die 4te Linie, wenn das Offer stimmt, ist auch er weg.

Nikolai Zherdev, einer der stärksten derzeit, aber auch nicht mehr ganz umstritten.

dies ist ein Auszug aus den Spielern die der Trainer zum Traden frei gibt.



bis bald

Eurer Thomas

Dienstag, 19. Dezember 2006

Day 59 & 60


Spieltag online.

2 Camper zurück.

Jeff Maund - Der Mann des Tages. Boston bringt er zur Verzweiflung, gegen Toronto konnte er in die Überraschung nicht ganz festhalten. Aber mit 69 Saves ist er ohne Frage Spieler des Tages. Atlanta stark in der Hauptstadt. Buffalo zwingt die Redwings in der Overtime in die Knie und von der Tabellenspitze. Dallas schießt Rangers in die Krise. Detroit gewinnt Spitzenspiel in New Jersey. Fans sahen in Chicago 10 Tore.

Lines morgen bis 20 Uhr.

Montag, 18. Dezember 2006

Day 57 & 58


Spieltag ist nun endlich online.

1 Trade, 2 Switches und einige herausgekaufte HO-Spieler.

Mann des Tages ist Rick DiPietro. 37 Saves brachten die Wings schier zur Verzweiflung, es reichte nur zu einem 1:1. Aber auch Molnar, Biron, Brodeur und Co sehr stark. Vancouver überläuft die Flames und demütigt sie. Atlanta sehr stark bei den Rangers. Columbus läßt den Isles den Erfolg gegen die Wings vergessen. Edmonton hot, 5 Siege in Folge. Detroit wieder an der Spitze.

Lines morgen bis 20 Uhr.

Sonntag, 17. Dezember 2006

Restday Week#7

Restday der Woche 7 erledigt.

OV75 Regel wurde ausgewertet. Es war für mich erschreckend, wieviele Spieler in den Holdout gewandert sind. Ich habe die Regelung nun schon sehr kulant gehandhabt, in dem ich extra von den 20% am Ende noch einmal 10% Toleranz gegeben habe. Im Forum sind alle Spieler einzusehen. Einwände per Email an mich. Wie üblich habt Ihr nun bis zum Saisonende Zeit, die Spieler aus dem HO zu kaufen mit der entsprechenden Lohnerhöhung. Sollten diese Spieler am Ende der Saison noch im HO sein, werden sie zu UFAs.

Lines morgen bis 20 Uhr.

Samstag, 16. Dezember 2006

Montreal Hockey News

Die Hälfte der Saison ist vorrüber und es ist an der Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.

Die Canadiens liegen mit 46 Punkten auf Rang 3 der Eastern Conference und haben in ihrer Division einen Vorsprung von 4 Punkten. Und das nach dem spektakulären Abgang von Jens Karlsson. Man ist in Montreal mehr als zufrieden. Einige Fans teilten uns mit, dass dies bisher mehr sei, als man erwartet hat. Vom Kampf um den 1st Pick ist hier nichts zu sehen. Zwar ist es noch ein langer Weg, aber die Clubführung gab nun auch offiziell das Erreichen eines Playoff-Platzes als Ziel heraus, alles andere wäre auch Humbug gewesen. Klar gibt es immer Zweifler und es könnte auch noch ein Einbruch kommen, aber nun muss man alles daran setzen das Ziel zu erreichen.

Möglich macht dieses derzeitige Hoch vorallem ein Mann. Einer der auch schon letztes Saison das Team nahezu im Alleingang in die Playoffs geschafft hat; Devan Dubnyk. Unglaubliche 21 Jahre ist er jung und schon eine der tragenden Säulen im Team. Zwar sind es diese Saison noch nicht soviele Shutouts wie letztes Jahr, aber derzeit führt er mit seinen 92,6% gehaltener Schüsse wieder die Liga an. "Einer geht irgendwie immer rein" meinte Devan auf Nachfrage, warum die Shutouts dieses Jahr sich noch nicht so richtig einstellen wollen. "Das ist jedoch nicht das wichtigste. Das Wichtigste ist, dass wir gewinnen und ich meinen Beitrag dazu leiste". Und recht hat er. Wenn es nach einigen Fans ginge, würde man seine Nummer jetzt schon unters Hallendach ziehen. Devan meinte dazu "Verrückte gibts immer. Ich bin jetzt in meiner 2. Saison. Ich muss noch einige Jahre konstant spielen um über so was träumen zu dürfen. Ich spiele noch lange nicht in einer Liga des Dominators Dominik Hasek oder eines Patrick Roy. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber ich werde und will mich natürlich weiter verbessern."

Neben Devan ist vorallem auch Kris Beech derzeit in toller Form. Gegen Toronto entschieden er und Devan die Partie im Alleingang. "Ein Hattrick ist immer was Feines, aber mir fehlt noch die nötige Konstanz um kontinuierlich zu punkten" antwortete Kris auf die Frage wie er sich nach dem Hattrick fühlte. Aber es ist schon erstaunlich. Nach einem Einbruch vor einigen Jahren im Farmteam der Caps, war schon fast aufgegeben wurden, ehe er auf Umwegen nach Montreal kam und nun spielt er hier in der 1. Reihe. "Das ist schon saugeil, wenn man das Spiel selbst eröffnen kann", meinte ein strahlender Beech.

Überraschender Führender in der internen +/- Statistik ist einer, der eigentlich schon seine Karriere im Farmteam ausklingen sah. Doch nun machte er immerhin schon 12 Assists und befindet sich irgendwie im 2. Frühling. "Das ist derzeit meine letzte Saison und ich bin froh dem Team nochmal helfen zu können. Zu Beginn der Saison sah es nach Farmteam aus, als der Trainer nach einigen Spielen vor der Tür stand und meinte Francis wir brauchen dich. Deine Erfahrung und dein Passspiel sollte uns nach vorne und hinten noch mehr Stabilität bringen. Da sagt man nicht nein, obwohl man zu Beginn der Saison doch enttäuscht war gegen jüngere Leute ausgetauscht zu werden." äußerte sich ein sichtlich zufriedener Francis. "Nochmal Playoffs, das wäre schön und dann mal Sehen was geht, das wäre mein letzter Traum." 87 Punkte machte Francis in 253 GHL-Spielen. Wenn er die 100 noch packt, wäre das ein gelungener Ausklang der Karriere. Das würde dann nur noch Lord Stanleys Cup selbst toppen können. Träumen wird ja wohl erlaubt sein.

Die letzte tragende Stütze des derzeitigen Erfolgs ist das Pk, derzeit das beste der Liga. Hinzu kommt noch der 2.niedrigste Wert an Strafminuten und schon hat man eine schöne Zutat für den Erfolg. Auf die Frage wie das kommt, erwiderte GM Rieger "Wir achten bei der Spielerauswahl darauf, dass wir uns nicht zuviele Raufbolde ins Team holen. Für Racheaktionen haben wir Ales Pisa und das reicht eigentlich auch." Es ist ja auch viel energiesparender zu spielen.

Das Montreal Hockey News Team wünscht allen Fans der Canadiens, dem Team und allen anderen Canadiern ein beschauliches, besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und vorallem eine erfolgreiche 2. Saisonhälfte. So und wir packen jetzt unser Zeug und dann gehts ab auf die Malediven. :D

Dienstag, 12. Dezember 2006

Day 55 & 56

Spieltag ist online.

Sharks revanchieren sich für gestrige Niederlagen und verkacken das Spitzenspiel gegen Devils.
Islanders im Tal angekommen, jetzt kann es eigentlich nur noch bergauf gehen. Colorado heute mit starken Spielen. St. Louis weiter auf Weg nach oben, Nashville bekam es zu spüren.

Spieler der Woche#7
G - A. Molnar (EDM) - PotW
D - M. Walker (STL)
F - M. Goc (CGY)


Team der Woche#7 sind die Detroit Red Wings (4GP - 3W-0L-1T-0OTL)

Restday dann am Sonntag abend. Lines bis Montag abend 20 Uhr.

Montag, 11. Dezember 2006

Ducks

Die ducks hoffen das der Aufwärtstrend weiter anhält nachdem die neuzugänge allesamt gut eingeschlagen haben hofft man Endlich etwas anschluss zubekommen:

Duch die Gute defensive Arbeit durch J.Fischer 42 Hits in 13 Spielen bei nur 4 Str.min ist er der Rückhalt der defence geworden











Auch York und Crozier haben gut eingeschlagen:
York: 7+6=13 und +/- +14 aus 13 Spielen
Crozier: 3 +11 =14 und +/- +15 aus 13 Spielen

Etwas entäuschen ist zur Zeit Ivanov der nicht trifft

Für entsprechende offers koenen folgende Spieler die ducks verlassen:

- Adams
- Cloutier
- Strudwick
- Brunette
- Beaudoin
- Primeau
-Jillson

gm Ducks
Brewer für böses Foul gesperrt

Nach der schweren Knieverletzung von Verteidiger Kyle Freadrich kehrt langsam Ruhe in New York ein. Die Wogen schlugen hoch, als man sich die Wiederholung des Spiels gegen den Ortsrivalen New Jersey Devils ansah. Von Beginn an wurden Emotionen offen abgebaut - in den ersten beiden Minuten wanderten zwei Spieler der Devils und einer der Rangers auf die Strafbank.

Da wollte sich Verteidiger Eric Brewer - mit bislang 38 Strafminuten in dieser Saison nicht als unfairer Spieler bekannt - nicht lange bitten lassen. Vielleicht hatte er auch nur schlecht geschlafen oder das falsche Vitaminpräparat erwischt, man weiß es nicht (er verweigerte jeden Kommentar nach dem Spiel). Jedenfalls schlug er unmotiviert und unprovoziert mit seinem Schläger auf das Knie von Verteidiger Kyle Freadrich ein.

Dieses gab nach und Freadrich musste zuerst auf dem Eis behandelt und später ins General Hospital eingeliefert werden. Nach drei Tagen stand die Diagnose fest: Trümmerbruch im Knie und vermutlich das Ende der Saison für Freadrich zu einem absolut ungünstigen Zeitpunkt: die Rangers kämpfen um den Einzug in die Playoffs und da fällt der Ausfall des erste Reihe Defenders natürlich doppelt schwer ins Gewicht.

Nicht zuletzt deswegen entschlossen sich die Rangers beim Ligabüro zu intervenieren (Brewer wurde ursprünglich für fünf Spiele gesperrt). Der Beschwerde wurde stattgegeben und das Strafmaß auf acht Spiele und eine Geldstrafe, die den finanziellen Verlust ausgleichen soll, erhöht.

In New York zeigt man sich zufrieden. GM Keller: "Die Ligaleitung setzt ein Zeichen, auch wenn Brewer nicht als Goon bekannt ist, so hat eine derartige Aktion jedenfalls nichts auf dem Eis zu suchen. Jetzt müssen die Jungs halt enger zusammenrücken. Dass es geht haben sie ja gleich bewiesen, als sie das Spiel ohne Kyle mit 2:1 gegen den Spitzenreiter gewannen. Zum Glück ist unser Team in der Tiefe so gut besetzt."

Die Devils zeigten sich natürlich nicht begeistert von der Strafe, aber ihren ersten Einspruch zogen sie nach kurzer Bedenkzeit zurück. Bleibt nur die Frage, warum Brewer so durchdrehte? Eine Antwort blieb er uns schuldig - ein "Kein Kommentar" war alles, was er uns mitteilen ließ.

Day 53 & 54


Spieltag ist online.

Ottawa zeigt Sahlstein Grenzen auf. Detroit dank Jovanovski wieder voll im Rennen. Chris Beech und Devan Dubnyk lassen GM Rieger tanzen. Mann des Tages ist Peter Forsberg, der mit 1 Tor und 3 Assist maßgeblichen Anteil am Sieg seiner Flyers hatte. Carolina weiterhin nicht in Form, mittlerweile schon 7 Niederlagen in Folge. Anaheim hingegen scheint sich gefangen zu haben und ist auf dem Weg aus dem Keller.

Die Lines für den Wochenabschluß morgen bis 20 Uhr. Danach pausiert die GHL den Rest der Woche, denn ich bin außer Haus. Restday dann am Sonntag abend und nächsten Montag dann die letzte Simulationswoche des Jahres 2006. Die GHL geht dann in die Weihnachstpause.

Sonntag, 10. Dezember 2006

Teamanalyse - Toronto Maple Leafs

Toronto Maple Leafs

Der Stanley Cup-Sieger aus der Saison 05 lehrt drei Spielzeiten nach diesem Glanzpunkt keinem mehr das Fürchten. Zu tief stecken die Ahornblätter inzwischen im Sumpf des Mittelmaßes fest und müssen für die großen Erfolge längst in ihren Erinnerungen kramen und die Vergangenheit strapazieren. Platz 14 momentan in der Liga mit lediglich 16 Siegen und 39 Punkten aus 38 Spielen – die Leafs haben längst nicht ihre innere Mitte gefunden, wohl aber die der Liga.

Obwohl das Team aus dem Mutterland in allen Mannschaftsteilen Star-Spieler wie Joe Thornton (C), Sergei Samsonov (RW) oder Tomas Kaberle (D) beschäftigt, muss um einen Play Off-Platz im Osten beinahe mehr denn je gebangt werden. Nur ein magerer Zähler nämlich trennt den Traditionsclub von Platz 9. Während Toronto gerade in den letzten 10 Partien Federn ließ, demonstrierte Division-Nachbar Montreal die Stärke eines mannschaftlich geschlossenen Auftretens und knöpfte den um 30 Millionen Dollar Salary schwereren Maple Leafs kurzerhand die Führung in der Northeast Division ab.

Team und Fans schienen den Vormarsch der Habs mit beinahe beängstigender stoischer Ruhe hinzunehmen. GM Thorsten Poplawski aber war um so lauter: Im heutigen Spiel gegen Columbus versuchte er mit allem Temperament sein Team nach vorn zu peitschen, doch mehr als ein Verweis auf die Tribüne für die letzten Minuten der Overtime brachte ihm das nicht ein. Toronto einigte sich vielmehr mit den Jackets auf ein 3:3 und fand mit dem Unentschieden – einmal mehr in dieser Saison – zwischen Sieg und Niederlage den farblosen Weg der Mitte.

„Wir sind einfach nicht auf der Höhe des Spiels“, sprach Sergei Samsonov, seines Zeichens Topscorer bei den Leafs mit 11 Toren und 22 Assists, klare Worte, ohne jedoch wirklich das Problem beim Namen nennen zu können. Goalie Billy Thompson, der gegen Columbus mit 32 Saves bei insgesamt 35 Schüssen sein Team mit einer guten Leistung im Spiel hielt, zuckte noch ahnungsloser mit den Schultern: „Wir wissen nicht, wo eigentlich das Problem liegt. Vielleicht ist gerade das unser Problem.“ Und Captain Joe Thornton winkte gar nur ab, als man ihm das Mikro auf dem Weg in die Kabine entgegenstreckte.

Trotz all der Ratlosigkeit ist man sich in Toronto dennoch einig: Das Team braucht einen Umkehrpunkt, einen neuen Anstoß zum Ausbruch aus dem Mittelmaß. Vielleicht kommen da morgen den Leafs die jungen Wilden aus Montreal gerade recht. Das Stichwort „Schicksalsspiel“ ist bereits gefallen. Und anstatt damit den Druck auf die angeschlagenen Ahornblätter in die Höhe zu treiben, sollten sie vielmehr in dieser Partie die Chance sehen, die Gefüge im Nordosten wieder gerade zu rücken. Mit Blick nach vorn also: Hail Mary, Leafs!

Day 51 & 52


Spieltag online.

Tampa gibt Gas, Friesen mit 5 Punktmatch. Marcel Hossa mit 40. Scorerpunkt der Saison. Verfolgergruppe läßt Federn.

Lines morgen bis 20 Uhr.

Teamanalyse - Buffalo Sabres

Buffalo Sabres

Buffalo gilt in der GHL als eines der offensivstärksten Team der letzten Zeit. Dies unterstreichen sie auch wieder in dieser Saison. Das Team um GM Bokämper gelingt es immer wieder den ein oder anderen Gegner in den Boden zu stampfen. Die im Grunde verhaltene PreSaison beendete teamintern der deutsche Stürmer Marco Sturm als Punktbester. Derzeit ist er im Team ebenfalls das Maß der Dinge, das Vorbild für die Jungen, der Ansporn für den Rest des Teams. Vor allem der Abräumer der letzten Saison Patrick Elias hat einen sehr verhaltenen Start an den Tag gelegt und sucht noch immer nach seiner letztjährigen Form.

Ebenfalls nichts geändert hat sich am System. Offensiv nach vorn und offen nach hinten. Von den Spitzenklubs haben die Sabres derzeit mit die meisten Gegentore hinnehmen müssen. Das ist noch schlimmer anzusehen, hat man sich zu Beginn der Saison mit dem überragenden Nicolai Khabibulin auf der Goalieposition verstärken können. Es gibt nur wenige Teams, die auf der Goaltenderposition so gut besetzt sind. Neben Khabi versucht noch der alteingesessene Chris Mason die Fehler der Defense auszubügeln.
Die Defense ist eigentlich immer noch der Knackpunkt des Buffalo´ers Spiels. Man trennte sich schweren Herzens von Brian Campell und holte sich den defensiv ausgerichteten Bouwmeester ins Team. Legendär die Spiele gegen Pittsburgh (1:6), Dallas (2:7), St. Louis (3:6), die die Schwachstelle genau aufzeigten.
Aber solang man in den meisten Spielen immer noch ein Tor mehr als der Gegner erzielt, sollte es GM Bokämper recht egal sein.

Das Ziel der Sabres, die Playoffs zu erreichen, dürfte nicht in groß in Gefahr sein, behält man in der Division die Oberhand. Aber mit Montreal und Toronto hat man zwei überaus gefährliche Gegner, welche einem die Suppe schnell versalzen können. Die Conference ist sehr stark und mit zwei dicken Fischen in der eigenen Division ist es schnell passiert, daß der gefürchtete Strich in der Tabelle näher rückt, als es einem lieb ist. Aus diesem Grund sollte vor allem im Penaltykilling nachgeholt werden, denn die rund 84% sind nur untere Mittelklasse. Sollten die Sabres sich hier stark verbessern und ihr Defensivproblem in den Griff bekommen, so kann durchaus mit ihnen rechnen und sie in den Kreis der großen Favoriten auf den Pott einreihen.

Samstag, 9. Dezember 2006

Minnesota Wild - Teamreview

Ach wie war die Welt der Wild nach Spieltag 36 heile. 5:2 wurden die Flyers nach Hause geschickt und der Team-Record lag bei 15-7-5. Doch dann gings aufeinmal unerklärlich bergab. 7 Niederlagen aus 8 Spielen sind wahrlich kein Grund zur Freude. Darunter sind auch mehrere Klatschen gegen die Sharks, Avelanche und Edmonton. Als eine Ursache des Übels muss man ganz klar das schwache PK ansehen. Wenn dann noch ein gewisse Undiszipliniertheit des Teams hinzukommt, hat man so gut wie keine Chance. Hinzukommt das der Topscorer der Minnesota Wild ein Verteidiger ist. Ironischerweise ist Janne Niinimaa auch noch der Spieler mit den meisten Strafminuten. Ein weiteres Indiz das eindeutig das Problem kennzeichnet, sind die +/- Statistiken der Spieler. Gerade mal 4 der regelmäßig aufgestellten Spieler haben da negative Werte und das wo man mehr Gegentore kassiert hat, als man selbst geschossen hat. Ein Blick auf die Torwartstatistiken macht leider auch keinem Fan in Minnesota mehr Mut. Lasak und Caron können dem Team nicht den benötigten Rückhalt geben. Ein Nachwuchstalent was sich in
dieser Phase vielleicht beweisen könnte, ist leider auch weit und breit nicht in Sicht. Überhaupt lässt das Farmteam kaum ein Herz höher schlagen. Ein Altersschnitt von 27 zeugt nicht gerade von überragender Jugendarbeit. Lässt man das alles mal auf sich wirken, dann fragt man sich wie die Minnesota noch immer den 5. Platz in ihrer Conference inne haben können. Aber der Abstand zur Linie schmilzt. Noch sind es 4 Punkte, aber die Saison hat auch nicht mal die Halbzeit erreicht. GM Elmar Biedermann ist also gefordert, will man nicht schlussendlich vorzeitig in den GOlfurlaub gehen. Man darf also gespannt sein, wenn denn die ersten Gerüchte um bevorstehende Trades aufkommen werden.

Day 49 & 50


Spieltag ist online.

Valabik (CHI) kehrt ins Team zurück.
Rob Blake geht vorzeitig in Rente, blauer Brief aus Tampa.

Chicago, Atlanta und LA gewinnen zu null. Detroit und New Jersey untermauern Titelambitionen, Marleau mit Hattrick. Islanders und Carolina verlieren langsam an Boden.

Lines morgen wieder bis 16 Uhr.

3 neue an Board der Senators

GM Thomas war heute wieder mal aktiv im Tradegeschäft und ihm gelang es seine Checking-Line zu verstärken.
Neu an Board sind

Daniel Paille, 24 Jahre, seine Stärke liegt im Defensiven Bereich, aber er ist auch für die wichtigen Punkte zuständig.

Jason Wiemer, 31 Jahre, ebenfalss ein starker defensiver Spieler, aber auch bereit um Checks auszuteilen.

Erik Cole, 30 Jahre, ein sehr ausgeglichener Spieler, wird voraussichtlich die 4te Linie verstärken.


Redden kommt

Wade Redden kommt...

In einer sehr kurzen Verhandlungsrunde konnten sich GM Madman und GM Beck darau einigen, das Wade Redden an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren kann. Für ihn wird der aus erst kürzlich aus Colorado gekommene Martin Skuola nach Tampa Bay ziehen und dort für Wirbel sorgen, wie er es in den Spielen in San Jose getan hat.

In bisher 598 Spielen erzielte Redden 76 Tore und gab 321 Assists. Neben 502 PIMs kann er auch noch auf 1547 Hits verweisen. 9x traf er in Überzahl, 4 Tore konnte er shorthanded erzielen.

Mit seiner Erfahrung soll Wade Redden für eine stabile und durchschlagkräftige Verteidigung sorgen, welche das Spiel nach hinten nun sicherer gestalten soll.

Herzlich Willkommen Wade.

Freitag, 8. Dezember 2006

Restday Week#6

Restday ist erledigt.

Brewer für weitere 3 Spiele gesperrt und Devils zur Regresszahlung verdonnert.

Zwei spektakuläre Trades wurden durchgeführt. Nach der 0:10 Pleite sah sich GM OJ zum Handeln gezwungen.


Lines morgen bis 16 Uhr.

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Gameday 47&48

Spieltag ist online.

Viele interessante Ergebnisse. Tampa überzeugt nach gestrigen Debakel, Buffalo wieder mit überzeugender Offensivarbeit. Henrik Sedin mit Hattrick. Philly mit gutem Lauf, mittlerweile schon 6 Siege in Folge.

Spieler der Woche#6:
G - B. Boucher (PHI) - PotW
D - M. Vagner (SJ)
F - M. York (ANA)

Team der Woche#6:
Philadelphia Flyers - 6W-0L-0T-0OL

Restday wird morgen sein. Simulieren werde ich die nächste Woche am Samstag und Sonntag nachmittag, sowie Montag und Dienstag abend. Danach werde ich nicht online sein.

bei den senators brennt der hut


nach dem extrem schlechten start, gibt es derzeit in canada nichts zu lachen.
gm thomas meinte zur derzeitigen situation, ich weiß einfach nicht was derzeit los ist mit unserem team, die fans stehen hinter uns, wir haben ein wirklich gutes team, aber es läuft derzeit wirkklich nicht rund. doch eine lösung auf dieses problem habe ich auch noch nicht. auf die frage ob es änderungen im kader gibt, gibt er sich noch bedeckt, aber meinte, wir verhandeln gerade mit ein paar gm's, aber es scheitert noch an den grundlagen.

kurzer auszug aus dem interview:

herr pinter, da es ja derzeit nicht ganz nach plan in ottawa läuft, haben sie vor spieler abzugeben bzw gibt es spieler die derzeit zu haben sind??

fix ist derzeit keiner zu haben, aber wenn ein gutes angebot kommt, könnte man sicher über den jungen Lee Falardeau, Jere Lehtinen (dürfte wohl am billigsten zum haben sein), sowie Mark Smith und auch Mikhail Yakoubov zu haben sind, wobei bei Mikhail Yakoubov ein wirkliches top angebot kommen muss.

herr pinter, wie sieht es in der defensive aus? ihre abwehr steht ja desöfteren zu weit weg vom gegner!
ja, sie haben recht, mit der abwehr bin ich derzeit überhaupt nicht zufrieden, ich weiß nicht was die spieler von sich denken, auf alle fälle weiß ich, dass es so nicht weitergehen kann. unser ziel ist es in den nächsten wochen die abwehr massiv zu verstärken, ich würde es so sagen, in der abwehr in ottawa, hat keiner sein jersey fix an. für die richtigen angebote darf jeder das team wechseln.

und die torhüter frage?
über die torhüter sind wir sehr froh, unsere abwehr lässt zuviele schüsse durch, dank unserer beiden golies bzw. auch unser farmteam golie, hatt uns in der zeit, wo maund verletzt war, super unterstützt, die golies sind gesetzt.

was ist mit crosby, vanek, heatley, zherdev, brule, wäre da etwas zu machen?
crosby hat heuer das c, und ein C tauscht man nicht aus, wer hat schon mit 20 ein C auf der brust? vanek und heatley sind auch gesetzt, obwohl bei vanek noch nicht alles perfekt läuft, heatley einer unseren besten scorer dürfte wohl noch länger das jersey von ottawa traden, über zherdev und brule kann man sich sprechen, aber da muss wirklich ein extrem gutes angebot her.

ab nächster woche wird ab und zu einer unserer stars über das leben und das team schreiben, den anfang wird tomas vanek machen.

vielen dank

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Das neue Gesicht...

Hallo meine Freunde,

dies ist ab sofort die neue Startseite der Liga. Oben rechts findet Ihr den Link, der zur gewohnten GHL-Seite führt.
Leider konnte mein Hoster das Problem mit dem Ä, Ö, Ü und ß nicht lösen. Aus diesem Grund gibt es das Blog. Es ist genauso leistungsfähig, vielleicht sogar noch etwas besser.

Es können im Beitrag auch Bilder integriert werden... Es ist einiges möglich.
Also füllt die GHL auch hier mit Leben. Es wäre schade, wenn sie verkümmern würde und nur noch aus Trades und Simulationen bestehen würde.

Grüße Peter

Dienstag, 5. Dezember 2006

Sharks Blog

Was war heute nur wieder los? Gegen Florida absolut nichts gerissen.
24.000 Fans hatten gehofft, die Stimmung aus dem gestrigen Spiel mitzunehmen. Und dann gleich zu Beginn dieser Lapsus. Anscheinend waren die 1st Liner noch im gestrigen Spiel, als es schon klingelte.
Wenigstens konnte Alex dies kurz vor Ende des ersten Drittels ausgleichen.
Aber im Rest des Spiels sah man nicht mehr viel von unserem Team... Ein paar Schüsschen aufs Tor, die Luongo aber nicht mal kratzten... und dann die Schlafwageneinlage im Überzahlspiel und peng... Kozlov jubelte...

So war das heute nichts, da kann man nur froh sein, daß Isbister gegen uns noch genügend Respekt hatte.
Hoffentlich wird das morgen gegen die Ducks besser...

Montag, 4. Dezember 2006

Teamanalyse - Philadelphia Flyers

Philadelphia Flyers

Einer durchwachsenen PreSaison sollte eigentlich eine Saison folgen, an denen sich die Fans nach langem wieder einmal erfeuen können. Denn trotz einem guten Kader konnten die Flyers um ihren GM Kunze nicht an vergangene Leistungen anknüpfen, die ihnen sogar schon einen Cupgewinn bescherten.
Am Kader kann es auch diese Saison nicht liegen, daß man zwar im Zielbereich angelehnt ist, aber mit 13 Niederlagen bei 15 Siegen nur im Mittelmaß liegt, bei dem man schnell weiter abrutschen kann wie erwünscht. Denn von Platz 12, den man derzeit mit 32 Punkten inne hat sind es nur 5 Punkte Abstand bis zum 23. Rang.
Schaut man sich die Statistiken an, so kann man relativ schnell die Sündenbockregion ausmachen. Denn der zweitbeste Sturm der Liga (99 Tore) steht einer nur mittelmäßigen Defense gegenüber. Hier mußte man schon 83 Gegentore hinnehmen, was in der Liga nur unteres Mittelmaß bedeutet. Trotz Verstärkung zu Saisonbeginn im Tor scheinen die Flyers auch hier ein Problem zu haben, denn Boucher weisst eine hohe Fangquote auf, verliert aber noch mehr Spiele als er gewinnen kann. Bei Ahonen ist es genau umgekehrt, mehr Siege, dafür aber eine recht unansehnliche Fanquote. Ob GM Kunze in diesem Bereich Veränderungen plant ist uns zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Was aber bekannt ist, ist das auch im Specialplay Trainingsbedarf besteht. Denn sowohl im Powerplay als auch im Unterzahlspiel steht man am unteren Teil der Liga.
Leitfigur ist und bleibt wohl bis zur Spielerrente Peter Forsberg, welcher jede Saison sein Vertrauen, was in ihn gesetzt wird bestätigt. Auch in dieser Saison ist er der Topscorer in seinem Team und der Leitwolf. Diese Saison scheint er auch Gagne mitziehen zu können, denn endlich ist auch Gagne gut in eine Saison gestartet. Mit Jim Slater hat GM Kunze einen dritten Mann im Team die derzeit das Tor treffen und derzeit zweistellig treffen konnten und so zum sehr guten Offensivergebnis beitragen konnten. Spektakulär wurde von vielen der Trade mit den Montreal Canadiens bewertet, als der Superstar der Canadiens nach Philadelphia zog. So richtig entfaltet hat sich aber J. Karlsson bis zum heutigen Tag noch nicht, es scheint, er vermag sein Potenzial auch hier nicht so entfalten, wie es seinerzeit von GM Rieger gefordert wurde. Mit 9 Toren und ebensovielen Assists steht er derzeit auf der teaminternen Wertung auf dem 5. Rang. Sicher ist, das die halbe Liga auf diesen Mann schauen wird und ob er GM Rieger die Tränen in die Augen treiben wird.
Aber trotz dieser durchwachsenen Leistung, trotz des derzeitigem Leistungstiefs sind die Flyers ein recht sicherer Kandidat für die Playoffs. Sollten sie sich endlich einmal so richtig zusammenraufen und als komplettes Team auftreten, dann sollten sie auch in der Division noch einiges erreichen können, gilt die Atlantic Division doch mit als stärkste Division der Liga. Dafür müssen sich die Flyers aber vor allem im Spiel nach hinten stabilisieren und weniger Schüsse aufs Gehäuse zulassen. Außerdem sollte vor allem im Powerplay eine enorme Steigerung erzwungen werden, um hier entscheidende Punkte zu gewinnen, anstatt zu verschenken.
Seien wir gespannt, was GM Kunze mit seinen Flyers hier noch anstellen wird.

Lesen Sie Ende der Woche dann die Analysen für die Teams aus Toronto, Buffalo und Minnesota.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Teamanalyse - LA Kings

LA Kings

14 Spiele, davon 12 Siege und insgesamt 24 Punkte – Platz 1. Wie ein kalifornischer Sommertag liest sich die Bilanz der Kings aus der Pre Season. In der regulären Saison allerdings prasselte schon so mancher Regenschauer auf Los Angeles nieder. Statt 24 Punkte aus 14 Spielen heißt es 30 Zähler aus 30 Partien – glanzloses Mittelmaß und nur Platz 9 in der Western Conference.

„Das Überraschungsmoment in der Vorbereitung war mit Beginn der Saison verpufft, die Realität hat uns eingeholt“, meinen die einen mehr oder weniger gefasst, während andere kopfschüttelnd zu verstehen geben: „Aber das Potential ist doch da, wie wir gezeigt haben!“ Herzlich Willkommen im ewigen Dilemma des Sports, Los Angeles!

Allein ein Blick auf die Statistiken gibt den ersteren recht: Es scheint mehr auf die Realität als auf Potential hinauszulaufen. Im Powerplay und Penalty Killing, in der Team Defence sowie im Team Scoring haben sich die Kings jeweils in der unteren Hälfte häuslich niedergelassen. Hinzu kommt, dass mit Atlanta und Carolina nur zwei andere Clubs mehr Schüsse aufs eigene Gehäuse pro Spiel kassieren. Die Goalies demnach unter Dauerbeschuss und mit Nervenschwäche. Allein Jean-Marc Pelletier nähert sich mit 89,4% zaghaft der erwartbaren Save Percentage von 90 an, Macintyre sieht sich gar erst der 89er Hürde gegenüber.

Aber nur an den Torhütern lassen sich Erfolg oder Misserfolg eines Teams nicht festmachen. Speziell in LA vermisst man die Konstanz und Durchschlagskraft ihrer Führungsspieler. Während Namen wie Sedin, Willis und Morris blass bleiben, können sich immerhin Center Pierre-Marc Bouchard und Defender David Tanabe zufriedenstellend in Szene setzen. Mit ihren insgesamt 45 Punkten sind sie zwar alles andere als zu den Topscorern der GHL zu zählen, geben dem Rest ihrer Mannschaftskameraden aber die entscheidende Richtung vor: Spiele gewinnt man nur durch Tore.

Geht das noch mehr ins allgemeine Bewusstsein der Kings über, sind sie durchaus ein ernstzunehmender Kandidat im Kampf um die Play Off-Plätze im Westen. Nach dem letzten 5:4-Sieg über Atlanta konnte man bereits dreimal hintereinander punkten und bis auf 2 Zähler an das Tor zur Post Season heranrücken. Bis dahin aber muss sich Los Angeles noch über 52 schwere Begegnungen beweisen – mit hoffentlich mehr Toren für das eigene Potential.

Teamanalyse - Pittsburgh Penguins

Pittsburgh Penguins

Auf die Frage, welchem Ziel die Penguins in dieser Saison nachjagen wollen, antwortete GM Daniel Grossek zu Beginn der Saison noch voller Überzeugung: „Ganz klar, wir wollen unter die ersten Vier in der Conference kommen und dann in den Play Offs soweit kommen wie möglich. Der Stanley Cup wäre unser Traumziel.“

Von Platz vier, geschweige denn von Lord Stanley’s Cup wird in Pittsburgh momentan kaum die Rede sein. Zwar sind die Pinguine auf Endrundenkurs, das jedoch denkbar knapp und glücklich. Denn mit 31 Punkten sind sie gleichauf mit den Teams aus Atlanta und Montreal sowie den Rangers. Dicke Luft also in Pittsburgh und dünne Luft auf der Tabellenleiter.

Nach sehr verhaltenem Start drehten die Penguins zwischen dem 14. und 20. Spieltag bis zum Anschlag auf und holten aus 7 Spielen starke 13 Punkte. Das Team um Top-Scorer Jaromir Jagr schien die Wegvorgabe seines GMs begriffen und darüber hinaus sich auch selbst zum Ziel gemacht zu haben. Aber die aufkeimende Hoffnung und Euphorie schlug nach dieser Hochphase schnell wieder in Niedergeschlagenheit und Selbstzweifel um. Geradezu apathisch wirkte Pittsburgh kürzlich im Spiel gegen die Avalanche und verlor zuhause völlig verdient mit 1:4. Einzig im Powerplay – mit 26,3% Ligaspitze – überzeugen Grosseks Schützlinge außerordentlich und wissen zu begeistern. Dass das allein aber nicht für Traumziele reicht, selbst nicht mit einem bestens aufgelegten Jaromir Jagr (15G, 20A) in den eigenen Reihen, das wird den Fans und Verantwortlichen vor allem nach den letzten 10 Spielen mehr und mehr bewusst, wovon man lediglich 3 für sich entscheiden konnte.

Die logische Konsequenz der Misere sind für gewöhnlich Spieler bedingte Veränderungen. Grossek jedoch scheint nicht nur den ein oder anderen Trade zu fordern, sondern fasste den Mut und ist zum kompletten Umbau seines Teams bereit: Bis auf den schon erwähnten Günstling Jagr und auch Martin Havlat sind alle Spieler vom Management freigegeben worden. Die großen Trades für die Wende nach diesem Ausruf lassen allerdings noch auf sich warten.

Offensichtlich muss sich GM Grossek also mit Psychotricks aus der Mottenkiste behelfen, um das angeschlagene Nervenkostüm seiner Penguins wieder in Selbstvertrauen umzukehren. Die Tatsache, dass noch nicht einmal die Hälfte der Saison gespielt ist und Pittsburgh trotz Probleme auf einem Play Off-Platz rangiert, sollten ihm und seinen Spielern dabei mehr als willkommen sein.