Freitag, 2. März 2007

Sharks Press - Five Days of Playoffs

Fünf Spiele sind entschieden, die Sharks müssen aber morgen noch einmal antreten. Während die Konkurrenz aus Detroit und Calgary souverän in die Conferencehalbfinals einzogen, gehen die Mannen aus San Jose in die Verlängerung.
Mehr Mühe als erwartet scheinen den Sharks das Team aus Phoenix zu machen. Nach der heutigen Niederlage und dem 2:3 Anschluß der Coyotes macht sich so langsam die Angst breit, wiederholt in der ersten Runde die Segel streichen zu können. Obwohl die Sharks noch 2 Matchbälle haben, kommt aus "feindlichen Lagern" schon der Seitenhieb nach Versagensängsten...

Aber GM Beck gibt sich optimistisch, in der morgigen Partie in Phoenix den Sack zumachen zu können. Beck: "Auswärts haben wir statistischerweise immer die besseren Karten gehabt, warum soll sich das morgen ändern."

In der Tat könnte es morgen ein schöner Tag werden, wenn zuerst die Sharks siegen und im Anschluß die Minors ebenfalls mit einem Sieg die nächste Runde erreichen.

Schaut man sich die Serie der Sharks an, so sieht man, daß die engen Spiele von den Coyotes gewonnen werden konnten, wohl weil zum einen die Konzentration und der absolute Siegeswille fehlte und vor allem in der heutigen Partie die Nerven von Barry Sahlstein versagten. Wahrscheinlich war er dem Druck nicht gewachsen. Beck dazu: "Hier muß Sahlstein noch an Kaltschnäuzigkeit dazugewinnen, um auch solche Spiele entscheiden zu können. Er weiß, daß er die klare Nummer 2 ist und immer wieder Verantwortung übernehmen muß." Connolly und Tanguay spielen derzeit eine gute Serie, aber besonders erwähnenswert ist die 3. Reihe um Center McDonald. Diese scheint derzeit die effektivste Reihe im Spiel gegen Phoenix zu sein. Vor allem McDonald sticht hier besonders hervor. 4 Tore, 4 Assists und eine positive Statistik von +6 sprechen eine deutliche Sprache. Dagegen kann die 2. Reihe bislang nicht die Erwartungen entsprechen, welche durch die Leistungen der Regular Saison entstanden sind. Sharp gelang es bislang nur einmal den Puck ins gegnerische Netz unterzubringen. Vielleicht gelingt es ihm in der morgigen Partie, den Knoten platzen zu lassen. Oder liegt es an der fehlenden Erfahrung, um solch wichtige Spiele entscheidend lenken zu können.

In der Serie der Minors haben die Mannen aus Worcester ebenfalls stark an ihrer Favoritenrolle zu kämpfen. Gegen die Farmspieler um GM Anja tun sich Baumann und Co. recht schwer. Konnte man zwei Partien klar gewinnen, verlor man die beiden anderen Spiele zwar knapp, aber mit zitternden Knien. Das Ziel von GM Beck war klar definiert, nach zwei vergeblichen Anläufen, wollte es Beck nun endlich schaffen, im 3. Anlauf den Calder Cup nach San Jose zu holen. Nun stehen die Mannen morgen mit dem Rücken zur Wand und müssen gewinnen. Eine hohe Belastung, welche auf ihnen lastet. Hoffentlich nicht zu hoch.

-Nicoletta Schreiberling-
für Sharks Press

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